Refugee Protest Bitterfeld http://refugeeprotestbtf.blogsport.de Tue, 05 Nov 2013 13:42:06 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Pressemitteilung *Raus aus der Isolation!- Demonstration in Bitterfeld für mehr Rechte für Flüchtlinge* http://refugeeprotestbtf.blogsport.de/2013/11/05/pressemitteilung-raus-aus-der-isolation-demonstration-in-bitterfeld-fuer-mehr-rechte-fuer-fluechtlinge/ http://refugeeprotestbtf.blogsport.de/2013/11/05/pressemitteilung-raus-aus-der-isolation-demonstration-in-bitterfeld-fuer-mehr-rechte-fuer-fluechtlinge/#comments Tue, 05 Nov 2013 13:42:06 +0000 Administrator Allgemein http://refugeeprotestbtf.blogsport.de/2013/11/05/pressemitteilung-raus-aus-der-isolation-demonstration-in-bitterfeld-fuer-mehr-rechte-fuer-fluechtlinge/ Für den kommenden Mittwoch, den 6. November 2013 rufen Flüchtlinge des Landkreises Bitterfeld und ihre Unterstützer_innen zu einer Demonstration
unter dem Motto „Raus aus der Isolation!“ auf. Treffpunkt ist um 14:30 Uhr am Bahnhof Bitterfeld.

Dabei wird es um vier zentrale Forderungen gehen:

Flüchtlingslager schließen!

Für eine dezentrale Unterbringung in Wohnungen!

Für ein Recht auf Sprachkurse und eine Arbeitserlaubnis!

Für ein Bleiberecht für alle!

In Sachsen-Anhalt leben zur Zeit fast 3000 Flüchtlinge, viele von ihnen in Lagern in der Isolation am Rande von kleinen Dörfern. Dabei müssen
größtenteils drei oder mehr Menschen auf oft weniger als 15m2 zusammen leben. Ein Leben in Isolation, keine selbstständige Entscheidung wer mit
wem zusammenlebt und weitgehende Bevormundung durch Heimpersonal all das sind Aspekte der katastrophalen Zustände in deutschen
Flüchtlingsunterkunften. Deshalb die Forderung nach dezentraler Unterbringung in Städten.

Zur Zeit gibt es in den beiden Lagern im Landkreis Anhalt-Bitterfeld einen jeweils 90 minütigen kostenlosen Deutsch-Sprachkurs pro Woche. Zum
effektiven Erlernen der Sprache ist dies jedoch viel zu wenig. Da Sprache aber eines der wichtigsten Mittel ist, um hier aus der Isolation ausbrechen
zu können, und in Kontakt zu Mitmenschen zu treten, fordern wir einen konsequenten kostenlosen Intensiv-Sprachunterricht für alle Geflüchteten!

Schon im August diesen Jahres gab es in Bitterfeld ein Flüchtlingsprotestcamp, bei welchem Flüchtlinge im Kampf für mehr Rechte sogar in den Hungerstreik getreten waren. Als Ergebnis dieses Protestes gab es Gespräche mit der Integrationsbeauftragten Susi Möbbeck, sowie weitere Verantwortlichen des Landkreises. Das Ergebnis dieser Gespräche ist jedoch mehr als dürftig. Die Aussicht auf eine Arbeitserlaubnis entpuppte sich bei den meisten Flüchtigen als falsches Versprechen. Das hätte den politisch Verantwortlichen auch bereits vor Beginn der Gespräche bekannt sein müssen.
Denn die Bundesrepublik Deutschland verwehrt Flüchtlingen das Recht auf Arbeit faktisch. Selbst wenn es der Status und die Mitwirkung der Flüchtlinge rechtlich ermöglicht am Arbeitsleben teilzuhaben, werden sie durch rassistische Regelungen, wie der Nachrangigkeitsprüfung, vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen. Deswegen werden wir am kommenden Mittwoch wieder lautstark auf die Straße gehen und zeigen, dass der Kampf noch nicht vorbei ist.

Doch nicht nur im Landkreis Anhalt-Bitterfeld demonstrieren geflüchtete Menschen. Deutschlandweit gibt es seit 2012 selbstorganisierte Flüchtlingsproteste.Wie die TAZ am 02.11.2013 berichtete, gingen in Hamburg am vergangenen Wochenende bis zu 15000 Menschen auf die Straße, um sich mit der Gruppe „Lampedusa in Hamburg“ zu solidarisieren.

Zeigen Sie Ihre Solidarität auch hier in der Region! Für ein solidarisches Miteinander!

http://www.mz-web.de/bitterfeld/asylbewerber-protest-hungerstreik-in-bitterfeld-nach-16-tagen-beendet,20640916,24096118.html

http://www.taz.de/Soli-Demo-fuer-Fluechtlinge-in-Hamburg/!126714/

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WAS SIND SCHON ZWEI MONATE? http://refugeeprotestbtf.blogsport.de/2013/10/18/was-sind-schon-zwei-monate/ http://refugeeprotestbtf.blogsport.de/2013/10/18/was-sind-schon-zwei-monate/#comments Fri, 18 Oct 2013 15:10:54 +0000 Administrator Allgemein http://refugeeprotestbtf.blogsport.de/2013/10/18/was-sind-schon-zwei-monate/ *Am 05. September 2012, drei Tage vor Beginn des Protestmarsches der Non-Citizens nach Berlin, bin ich gemeinsam mit anderen Genoss_Innen von Düsseldorf nach Würzburg gefahren, um die letzten organisatorischen Dinge zu klären. Am frühen Morgen nahm mich dich Polizei am Zelt unter dem Vorwand der Ausweiskontrolle fest und fuhr mich gegen Mittag in Begleitung von zwei Polizisten in mein Lager in NRW zurück. Heute stand ich wegen Beleidigungen vor Gericht, die ich im Auto an die Beamten gerichtet habe.
Das Urteil: zwei Monate Haft. Im Folgenden möchte ich offiziell meine Ansicht dazu erläutern.*

Für das Urteil ist völlig irrelevant, aus welchem Grund ich die Polizisten beleidigt habe. Was zählt und wofür ich bestraft werde, ist, dass ich es getan habe. Ich wollte zu meiner Verteidigung ausführen, welcher Umstand mich dazu verleitet hat, diese Dinge zu sagen. Doch der Richter ließ das nicht wirklich zu und unterbrach wiederholt meine Ausführungen. Ich möchte jetzt, dass jeder weiß: als ich vergangenes Jahr festgenommen wurde, wurde ich bis etwa 15 Uhr auf aggressive und anormale Art und Weise ausgefragt und anschließend in Handschellen – die Hände am Rücken – auf den Rücksitz
des Autos gesetzt. Der Beifahrer schob seinen Sitz bis zum Anschlag nach hinten, sodass ich wie ein Paket dort saß. Nach etwa zwanzig bis dreißig Minuten Fahrt ab Würzburg, schmerzten meine gefesselten Hände, mein Rücken.
Ich habe mit meinem gebrochenen Englisch versucht den Polizisten zu erklären, dass ich Schmerzen habe, dass sie die Handschellen ruhig abnehmen können, zumal ich doch, hätte ich abhauen wollen, nicht freiwillig am Morgen zur Wache mitgegangen. Jeder Versuch wurde mit dem Ausspruch abgeblockt, wir seien hier in Deutschland und man habe hier Deutsch zu sprechen – auch diese Worte richteten sie auf Deutsch an mich. Um den Schmerz erträglicher zu machen, habe ich mich auf der Rückbank hingelegt.
Daraufhin fuhr der Polizist rechts ran. Der andere Beamte kam zu mir nach hinten, richtete mich wieder auf, setzte sich zu mir und hielt drohend sein Pfefferspray in der Hand. Ich habe wiederholt, dass man mir die Handschellen abnehmen soll, dass ich dann auch vernünftig sitzen kann. Sie haben wiederholt, wir seien hier in Deutschland und man habe hier Deutsch zu sprechen. Sie waren diejenigen, die eine aggressive Stimmung provozierten und da ich nach dem vorangegangenen Verhör gereizt war, explodierte ich; ich sagte alles, was mir in den Sinn kam. Ich habe das Land beleidigt, die Sprache, habe sie als Faschisten beschimpft. Kommen wir zu der heutigen Verhandlung. Der Richter sagte mir, dass ich mich zu dem Zeitpunkt, zu dem ich festgenommen wurde, in Nordrhein Westfalen hätte
befinden müssen und mein Aufenthalt in Würzburg eine Verletzung der Residenzpflicht gewesen sei. Ich habe entgegnet, dass nicht jedes Gesetz, bloß weil es Gesetz ist, auch richtig ist – waren doch auch die Nürnberger Gesetze seinerzeit rechtens und sind heute Geschichte. Und dass ich, hätte ich Gesetze einhalten wollen, vor zehn Jahren nicht diese Odyssee der Flucht durch verschiedenste Länder auf mich genommen hätte. Ich hatte zwar keine Möglichkeit, die Gründe auszuführen, die mich dazu gebracht haben, die Polizisten zu beleidigen, habe jedoch gesagt, dass ich, befände ich mich erneut in der gleichen Situation, genauso handeln würde, wie damals. Allein dafür, dass ich ihre Mütter beleidigt habe, habe ich mich entschuldigt; das war sexistisch von mir.

Die beiden Polizisten wurden vorgeladen. Um ihnen die Umstände, die am 25. September 2012 dazu führten, dass ich sie beleidigte, nochmals vor Augen zu führen, habe ich den zwei Beamten Fragen gestellt. Auch das wurde seitens des Richters eingeschränkt. Ein Polizist sagte, dass er sich nicht mehr genau an alles erinnere, was vor einem Jahr gesagt und getan worden war.
Der andere meinte er spreche kein Englisch und habe mein Englisch nicht verstanden. Wie schmutzig und gelogen das ist, wissen wir alle, zumal in Deutschland schon in der Grundschule der Englischunterricht beginnt und Polizeibeamte tagtäglich mit verschiedenen Situationen konfrontiert sind, in denen sie Englischkenntnisse vorweisen müssen und dass sie dementsprechend geschult sein müssen. Als die Polizisten den Saal verließen, fragte mich der Richter, warum ich, wenn ich in „seinem Deutschland“ die Gesetze nicht befolgen wolle, hergekommen sei. Diese Frage zeigte, dass ich offensichtlich einem faschistischen Richter gegenüber saß.
Leider mussten mir die Aussagen des Richters übersetzt werden, was bedeutet, dass ich nicht weiß, was er wortwörtlich gesagt hat. Dass er von „mein Deutschland“ sprach, erfuhr ich erst nach der Verhandlung von Genoss_Innen. Hätte ich tatsächlich alles verstanden, was er sagte, hätte ich auch ihm alles gesagt, was mir in den Sinn gekommen wäre.

Ich möchte nicht auf Details eingehen – die sind im Protokoll zur Verhandlung nachzulesen. Aber, und das geht an den deutschen Staat, seine Polizisten und Gerichte: Gefängnisse sind von diesem System für solche Leute wie mich gemacht. Die Gesetze, die das System macht, sind dafür da, von Leuten wie mir gebrochen zu werden. Und Leute wie ich sind bereit, abzusitzen. Ihr werdet auf diesem Wege Widerstand und Kampf nicht beenden!
Ich habe im Iran im Gefängnis gesessen, in der Türkei und in Griechenland.
Auch in der deutschen „Demokratie“ werde ich absitzen. Und glaubt mir: ihr habt nicht genug Gefängnisse für uns alle. Wir werden siegen. Widerstand und Kampf. Es lebe der Aufstand der Unterdrückten.

Ich grüße meine GenossInnen im Hungerstreik in Berlin, die Protestierenden in Wien und Brüssel. Was sind schon zwei Monate Haft im Vergleich zu den unzähligen Toten im Mittelmeer, was im Vergleich zu den Tränen, die ihre Familien vergießen?

Stoppt Abschiebung, Residenzpflicht, Unterbringung in Lagern!

Arash Dosthossein

16.oct.2013

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Demonstration am 06.11.2013 in Bitterfeld http://refugeeprotestbtf.blogsport.de/2013/10/17/demonstration-am-06-11-2013-in-bitterfeld/ http://refugeeprotestbtf.blogsport.de/2013/10/17/demonstration-am-06-11-2013-in-bitterfeld/#comments Thu, 17 Oct 2013 13:23:43 +0000 Administrator Allgemein http://refugeeprotestbtf.blogsport.de/2013/10/17/demonstration-am-06-11-2013-in-bitterfeld/ *Französische*
Sortons de l‘isolation!
Pour la fermeture de tousles camp d,asyle
Pour un logement pour tous.
Pour le droit a tous d,apprendre la langue Allmande.
Pour un droit a tous de pouvoir travailler.

Refugiers! Dessidez vous, mobilisez vous et venez aus
demonstrations.

Demonstration
06.11.13 Bitterfeld
Treffpunkt 14:30h Bahnhof Bitterfeld
Debut du Demo 15h

Organiser par Refugee Protest de Bitterfeld et ses soutiens.
Plus d,info sur: refugeeprotestbtf.blogsport.de

*english*
Break the Isolation!

Close all refugee camps!
For an accomodations in own apartments!
For a right to german courses and permissions to work!

Refugees, like us, join us!
Activate yourselves and come to our demonstration.

Meeting point: 2:30 pm at the train station Bitterfeld
Start of demonstration: 3 pm

organised by Refugee Protest Bitterfeld and suporters.
More Informations at: refugeeprotestbtf.blogsport.de

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Une critique concernant la distribution des permis de travail dans le district d‘Anhalt- Bitterfeld http://refugeeprotestbtf.blogsport.de/2013/10/07/une-critique-concernant-la-distribution-des-permis-de-travail-dans-le-district-danhalt-bitterfeld/ http://refugeeprotestbtf.blogsport.de/2013/10/07/une-critique-concernant-la-distribution-des-permis-de-travail-dans-le-district-danhalt-bitterfeld/#comments Mon, 07 Oct 2013 09:36:52 +0000 Administrator Allgemein http://refugeeprotestbtf.blogsport.de/2013/10/07/une-critique-concernant-la-distribution-des-permis-de-travail-dans-le-district-danhalt-bitterfeld/ Mesdames et Messieurs,

apres notre camp de protest à Bitterfeld, les autorités nous avons assuré que nous avons le droit à un permis de travail. Ils ont dit que nous devons chercher un emploi et postuler pour un permis de travail au bureau de l‘immigration à Bitterfeld.
Donc nous sommes allés à la recherche de travail et ont trouvé un emploi.
Avec la lettre de l‘employeur nous sommes allés au bureau de l‘ immigration. Là on nous a dit que nous devons attendre trois semaines pour l‘elaboration. Nous critiquons qu‘il faut attendre trois semaines. C‘est trop longue, parce que l‘employeur ne peux pas attendre indéfiniment jusqu‘à ce qu‘il peut embaucher quelqu‘un. Parce que les postes devraient etre occuper le plus rapidement possible.
Les employeurs qui nous avons trouvés, heureusement ont eu la patience d‘attendre pour les permis de travail. Mais après les trois semaines nous avons recu une réponse négative, cela signifie que la demande d‘un permis de travail a été rejetée. La raison de ce refus était qu‘il y aurait suffisamment des autres travailleurs pour le travail nous avons trouvé.

En Saxe -Anhalt l‘expérience a montré qu‘il est rare que des permis de travail pour les réfugiés sont approuvés. Nous pensons que les autorités jouent avec nous. Ils veulent crever nos têtes. Si nous faisons une demande pour un emploi, nous avons l‘espoir de trouver un travail, l‘espoir d‘échapper l‘isolement de la vie du camp et d‘apporter notre contribution à l‘autosuffisance. Comme il n‘etait pas autorisé à travailler, ces espoirs ont été détruits. Nous restons enfermés dans les camps de réfugiés à Friedersdorf et Marke et sommes condamnés à continuer
d‘attendre et ne rien faire. Si nous pourrions travailler, les autorités ne devraient pas nous payer, nous pourrions contrebalancer les préjugés généraux, comme „vivre aux crochets des gens » ou «gaspiller l‘argent des contribuables». Nous ne voulons pas rester inactif, manger et dormir. Nous voulons etre un part equitable de la société. Nous supposons que les autorités ne veulent pas nous laisser etre un part de la société, qu‘ils savaient du début qu‘ils vont nous envoyer une décision négative. Pour nous un part de l‘integration en Allemagne c‘est d‘être capable de
travailler, si les autorités refusent, ils refusent notre intégration dans la société.

Nous demandons aux autorités du district d‘Anhalt- Bitterfeld publiquement de nous donner une vraie chance de travailler. Nous voulons enfin être traités comme des êtres humains et membres de la société. Nous ne pouvons pas nous contenter avec les interdictions de travail. On continue à lutter pour notre droit d‘une realisation de soi.

Refugee Protest Bitterfeld / Sachsen-Anhalt

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Kritik am Umgang mit der Ausstellung der Arbeitsgenehmigungen im Landkreis Anhalt-Bitterfeld http://refugeeprotestbtf.blogsport.de/2013/10/07/kritik-am-umgang-mit-der-ausstellung-der-arbeitsgenehmigungen-im-landkreis-anhalt-bitterfeld/ http://refugeeprotestbtf.blogsport.de/2013/10/07/kritik-am-umgang-mit-der-ausstellung-der-arbeitsgenehmigungen-im-landkreis-anhalt-bitterfeld/#comments Mon, 07 Oct 2013 09:32:56 +0000 Administrator Allgemein http://refugeeprotestbtf.blogsport.de/2013/10/07/kritik-am-umgang-mit-der-ausstellung-der-arbeitsgenehmigungen-im-landkreis-anhalt-bitterfeld/ Sehr geehrte Damen und Herren,

nach unserem Refugee Protestcamp in Bitterfeld, wurde uns von Seiten der Behörden versichert, dass wir Anspruch auf eine Arbeitserlaubnis haben. Sie sagten, wir müssen uns eine Arbeit suchen und einen Antrag auf Arbeitsgenehmigung bei der Ausländerbehörde in Bitterfeld stellen.
Wir haben uns also auf die Suche nach Arbeit gemacht und auch eine Arbeit gefunden. Mit dem Schreiben von dem Arbeitgeber sind wir dann zu der Ausländerbehörde in Bitterfeld gegangen. Dort wurde uns gesagt wir müssen 3 Wochen auf die Bearbeitung warten. Wir kritisieren daran, dass die Zeit von 3 Wochen zu lang ist für eine solche Bearbeitung, da die Arbeitgeber nicht ewig warten bis sie jemanden einstellen können. Da die Arbeitsstellen ja schnellstmöglich besetzt werden sollen.
Die von uns gesuchten Arbeitgeber haben zu unserem Glück aber die Geduld gehabt auf die Bearbeitung der Arbeitserlaubnis zu warten. Nach den 3 Wochen wurde uns allerdings eine negative Antwort gegeben, dass bedeutet der Antrag auf eine Arbeitsgenehmigung wurde abgelehnt. Die Begründung der Ablehnung war, dass es angeblich genügend andere Arbeitnehmer für die von uns gefundene Arbeit gebe.

In Sachsen-Anhalt ist es erfahrungsgemäß sehr selten, dass Arbeitserlaubnisse für Flüchtlinge genehmigt werden. Wir denken, die Behörden spielen mit uns. Sie wollen unsere Köpfe kaputt machen. Wenn wir einen Antrag auf eine Arbeit stellen, haben wir die Hoffnung auf Arbeit, die Hoffnung aus der Isolation des Lagerlebens entfliehen und unseren Beitrag zur Selbstversorgung leisten zu können. Da es uns nicht erlaubt wurde zu arbeiten, wurden diese Hoffnungen zerstört. Wir sind weiterhin gefangen in den Flüchtlingslagern in Friedersdorf und Marke und sind verdammt weiter zu warten und nichts tun zu können. Wenn wir arbeiten dürften, müssten die Behörden uns kein Geld bezahlen, wir könnten den allgemeinen Vorurteilen entgegenwirken, welche aussagen, dass wir anderen Menschen „auf der Tasche liegen“ oder „die Steuergelder verschwenden“. Wir möchten nicht nur untätig rumsitzen, essen und schlafen. Wir wollen ein gleichberechtigterer Teil der Gesellschaft sein. Wir haben die Vermutung, dass die Behörden uns nicht ein Teil der Gesellschaft sein lassen wollen, dass sie von Anfang an wussten, dass sie uns einen negativen Bescheid schicken werden. Für uns ist es ein Teil von Integration in Deutschland arbeiten zu können, indem die Behörden uns dies Verweigern, verweigern sie uns die Integration in der Gesellschaft.

Wir fordern hiermit die Behörden vom Landkreis Anhalt-Bitterfeld öffentlich auf, uns eine reale Chance auf Arbeit zu geben. Wir wollen endlich als Menschen und als Teil der Gesellschaft behandelt werden.

Wir werden uns nicht zufrieden geben mit den Arbeitsverboten und weiter für unser Recht uns selbst zu verwirklichen kämpfen.

Refugee Protest Bitterfeld / Saxony-Anhalt

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http://refugeeprotestbtf.blogsport.de/2013/10/07/kritik-am-umgang-mit-der-ausstellung-der-arbeitsgenehmigungen-im-landkreis-anhalt-bitterfeld/feed/
*انتقاد از رفتار مسئولان ایالتی ساکسن- شهر بیترفلد در رابطه با اجازه کار دادن (به پناهجو)*** http://refugeeprotestbtf.blogsport.de/2013/10/07/58/ http://refugeeprotestbtf.blogsport.de/2013/10/07/58/#comments Mon, 07 Oct 2013 09:32:15 +0000 Administrator Allgemein http://refugeeprotestbtf.blogsport.de/2013/10/07/58/ خانم ها و آقایون محترم،

پس از کمپ اعتراضی پناهجویان شهر بیترفلد از طرف مسئولین به ما اطمینان دادند
که ما میتوانیم تقاضای اجازه کار کنیم.

آنها به ما گفتند که باید ابتدا کار را پیدا کنیم، و بعد تقاضای کتبی اجازه
کار را به اداره خارجیان شهر بیترفلد بفرستیم. (بدهیم)

ما نیز بدنبال یافتن کار رفتیم و کاری را نیز یافتیم. با نوشته ی صاحبکار
(کارفرما) به اداره خارجیان بیترفلد برای گرفتن اجازه ی کار رفتیم. در این
اداره به ما گفتند که باید برای گرفتن جواب 3 هفته انتظار بکشیم. ما انتقاد
کردیم که 3 هفته صبر کردن زمان زیادی است چرا که کارفرما نمیتواند تا ابد صبر
کند تا عاقبت کسی را استخدام کند. به خاطر اینکه محل کار میبایست با فوریت
اشغال میشد (فوری باید کار شروع میشد).

صاحبکار اما خوشبختانه قبول کرد و این مدت را انتظار کشید برای استخدام ما.
بعد از انتظار 3 هفته ای اما به ما جواب منفی داده شد. (اجازه ی کار داده
نشد). دلیل جواب منفی ادعا یی بود که این محل کار میتواند از طرف عده ی دیگری
اشغال شود. (یعنی صاحبکار مجبور نیست شما را استخدام کند)

در ایالت زاکسن- آنهالت بر طبق تجربه بسیار بندرت به پناهجو اجازه ی کار داده
میشود. ما فکر میکنیم که مسئولان دولتی در واقع با ما „بازی“ میکنند. آنها در
پی بیمار کردن ما هستند. زمانی که ما تقاضای اجازه ی کار را تحویل میدهیم، ما
امید به قبولی آن را داریم، امید به اینکه از تنهایی و ایزوله بودن و از زندگی
خسته کننده ی خوابگاه اجباری (هایم پناهجویی) خلاص شویم. و همچنین از نظر مالی
مستقل شویم و خود مخارجمان را به عهده بگیریم.

از آنجایی که به ما این اجازه (اجازه ی کار) داده نمیشود، همه امید مان را از
دست میدهیم. و ما کماکان زندانی هایم پناهجویی فریدنزدورف ومارکه هستیم. و
نفرین شده ی انتظار کشیده و فردی که در واقع کاری از دستش بر نمی آید و کارب
نمیتواند.

اگر ما کار کنیم، اداره جات و سازمانها هم مجبور نیستند که به ما پول بدهند و
مخارج ما را تامین کنند. ما میتوانیم با کار کردن پیشداوری بسیاری را که ما را
„آویزان به جیب آنها (مالیات آنها ) هستیم“ و „به هدر دهنده ی مالیاتشان
هستیم“ را از بین ببریم. ما نمیخواهیم تنها اجازه ی خوردن و خوابیدن داشته
باشیم. بلکه خواهان برابری و خواهان متعلق بودن به جامعه اینجا هستیم. ما حدس
میزنیم که مسئولین هدفشان این نیست که ما بخشی از این جامعه باشیم. و اینکه
آنها از همان ابتدا میدانند (میدانستند) که جواب اجازه ی تقاضای کار به ما
منفی میباشد.

برای ما اما کار کردن بخشی از انتگراسیون در جامعه ی آلمان میباشد. و محروم
کردن ما از حق کار کردن توسط مسئولین،جلوگیری از ادغام و انتگراسیون ما است.

اینک ما در( حضور عموم) تقاضای اجازه ی کار و شانس واقعی برای کار کردن را از
مسئولین ایالت زاکسن-آنهالت شهر بیترفلد خواهانیم. ما میخواهیم (بلاخره) مثل
انسان و مانند عضوی از این جامعه حساب شویم. (رفتار انسانی با ما شود)

ما با این ممنوعیتها و ممنوعیت کار راضی نخواهیم شد و ساکت و خاموش نمینشینیم.
برای گرفتن حق انسانی مان تلاش و مبارزه میکنیم.

*امضا، پناهجویان ایالت زاکسن**-** آنهالت***

*کمپ اعتراضی بیترفلد***

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http://refugeeprotestbtf.blogsport.de/2013/10/07/58/feed/
Spendenaufruf http://refugeeprotestbtf.blogsport.de/2013/09/12/spendenaufruf-2/ http://refugeeprotestbtf.blogsport.de/2013/09/12/spendenaufruf-2/#comments Thu, 12 Sep 2013 15:46:01 +0000 Administrator Allgemein http://refugeeprotestbtf.blogsport.de/2013/09/12/spendenaufruf-2/

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http://refugeeprotestbtf.blogsport.de/2013/09/12/spendenaufruf-2/feed/
ﮐﻤﭗ اﻋﺘﺮاﺿﯽ اﯾﺎﻟﺖ زاﮐﺴﻦ-ﻣﯿﺪھﺪ آﻧﮭﺎﻟﺖ ﺑﮫ ﮐﺎر ﺧﻮد اداﻣﮫ . http://refugeeprotestbtf.blogsport.de/2013/09/02/56/ http://refugeeprotestbtf.blogsport.de/2013/09/02/56/#comments Mon, 02 Sep 2013 10:21:36 +0000 Administrator Allgemein http://refugeeprotestbtf.blogsport.de/2013/09/02/56/ ﺷﺪ ٢٩ از اول ﺗﺎ آﮔﻮﺳﺖ ﮐﻤﭗ اﻋﺘﺮاﺿﯽ ﺑﯿﺘﺮﻓﻠﺪ ﺑﺮﻗﺮار .ﺑﻮدﻧﺪ آﻏﺎز ﮐﻨﻨﺪﮔﺎن آن ﺳﺎﮐﻨﯿﻦ ﻓﺮﯾﺪﻧﺰدرف و ﻣﺎرﮐﮫ .
ﻣﻄﺎﻟﺒﺎت ﻣﺎ ﮐﻨﻨﺪﮔﺎن اﻋﺘﺮاض :
١ ( ﻗﺒﻮﻟﯽ دﻻﯾﻞ آزول)ﻣﮭﺎﺟﺮت (ﻣﺎﻧﺪن و ﺣﻖ .
(و ٢ ﺑﺴﺘﻦ ﺧﻮاﺑﮕﺎه ﭘﻨﺎھﺠﻮﯾﯽ ﻓﺮﯾﺪﻧﺰدرف آﻧﺠﺎ ﻣﺎرﮐﮫ ﺑﺪﻟﯿﻞ ﺷﺮاﯾﻂ اﺳﻔﺒﺎر زﻧﺪﮔﯽ در .ﺧﺎﻧﮫ و ﺣﻖ اﻧﺘﺨﺎب ﻣﺤﻞ زﻧﺪﮔﯽ و
٣ ( از ﻣﯿﺎن ﺑﺮداﺷﺘﻦ ﻗﺎﻧﻮن رزﯾﺪﻧﺖ ﭘﻔﻠﯿﺸﺖ)ﭘﻨﺎھﺠﻮﯾﺎن ﻗﺎﻧﻮن ﻣﺤﺪودﯾﺖ ﺣﺮﮐﺖ (
۴ ( ﺣﻖ ﮐﺎر و آﻣﻮزش)ﻏﯿﺮه زﺑﺎن آﻟﻤﺎﻧﯽ، آﻣﻮﺧﺘﻦ ﺷﻐﻞ و ﺣﺮﻓﮫ و (
ﻏﺬا ١۶ ﺑﺮﺧﯽ از ﺳﺎﮐﻨﯿﻦ ﮐﻤﭗ ﺣﺪود روز ﺑﺮای ﻣﻄﺎﻟﺒﺎﺗﺸﺎن اﻋﺘﺼﺎب ﮐﺮدﻧﺪ .زاﮐﺴﻦ اﯾﻦ اوﻟﯿﻦ ﮐﻤﭗ اﻋﺘﺮاﺿﯽ در اﯾﺎﻟﺖ – آﻧﮭﺎﻟﺖ ﺑﻮد .اوﻟﯿ و ﺧﻮد ﻦ اﻋﺘﺮاض ﻣﻮﻓﻘﯿﺖ آﻣﯿﺰ در ﻧﻮع و ﺑﺪﻟﯿﻞ رﺳﺎﻧﮫ ای ﺷﺪن اﯾﻦ ﺣﺮﮐﺖ اﻋﺘﺮاﺿﯽ و ﻓﺸﺎر اﻓﮑﺎر ﻋﻤﻮﻣﯽ، ﻣﺴﺌﻮﻟﯿﻦ اﯾﺎﻟﺖ )اﯾﺎﻟﺖ رﺋﯿﺲ اداره ﺧﺎرﺟﯿﺎن و اداره ﺳﻮﺳﯿﺎل، ھﻤﭽﻨﯿﻦ ﻣﺴﺌﻮل اﯾﻨﺘﮕﺮاﺳﯿﻮن ﺧﺎرﺟﯿﺎن (دﯾﺎﻟ ﻣﺠﺒﻮر ﺑﮫ ﻮگ و ﮔﻔﺘﮕﻮ ﺷﺪﻧﺪ . ھﻤﭽﻨﯿﻦ اﯾﻦ ﻣﻮﻓﻘﯿﺖ)ﻗﺪم ( ﺑﺰرﮔﯽ ﺑﻮد ﮐﮫ ﭘﻨﺎھﺠﻮﯾﺎن ﺧﻮاﺑﮕﺎھﮭﺎی ﻣﺨﺘﻠﻒ ﻣﺘﺤﺪ ﺷﺪﻧﺪ ﺑﺮای ﺑﯿﺎن ﻣﺘﺤﺪاﻧﮫ ی اﻋﺘﺮاﺿﺸﺎن ﻋﻠﯿﮫ ﺑﯽ ﺣﻘﻮﻗﯽ، اﯾﺰوﻟﮫ ﮐﺮدن و ﻣﺤﺪودﯾﺘﮭﺎی اﻋﻤﺎل ﺷﺪه ﻋﻠﯿﮫ ﺷﺎن.
ﻣﺎ اﮐﻨﻮن ﻣﯿﺨﻮاھﯿﻢ ﮐﮫ اﯾﻦ اﻋﺘﺮاض را ﺑﮫ ﻣﺮﺣﻠﮫ ﺟﺪﯾﺪﺗﺮی ارﺗﻘﺎ دھﯿﻢ وﺑﮫ وزﯾﺮ داﺧﻠ زاﮐﺴﻦ ﮫ اﯾﺎﻟﺖ -ﮐﻨﯿﻢ آﻧﮭﺎﻟﺖ ﻣﺮاﺟﻌﮫ . ٢٠١٣ ﺣﺪود اواﺳﻂ ﺳﭙﺘﺎﻣﺒﺮ ﺗﺎ اواﺧﺮ ﺳﭙﺘﺎﻣﺒﺮ ﻣﯽ ﺧﻮاھﯿﻢ ﮐﻤﭗ ﺟﺪﯾﺪ اﻋﺘﺮاﺿﯽ را اﯾﺠﺎد ﮐﻨﯿﻢ ﺗﺎ ﺑﺘﻮاﻧﯿﻢ ﺑﺮای ﺣﻘﻮق ﮐﻞ ﭘﻨﺎھﺠﻮﯾﺎن اﯾﺎﻟﺖ زاﮐﺴﻦ -دھﯿﻢ آﻧﮭﺎﻟﺖ ﺑﮫ ﻣﺒﺎرزه اداﻣﮫ .
از ﮐﮫ آﻧﺠﺎﯾﯽ ﭘﻨﺎھﺠ وزﯾﺮ داﺧﻠﯽ اﯾﺎﻟﺖ در واﻗﻊ ﻣﺴﺌﻮل اﺟﺮای ﻗﻮاﻧﯿﻦ ﻣﺮﺑﻮط ﺑﮫ ﻮﯾﺎن و ھﻤﭽﻨﯿﻦ ﺧﺎرﺟﯿﺎن اﺳﺖ و ھﻤﭽﻨﯿﻦ اﺟﺮای ﻗﻮاﻧﯿﻦ ﻣﺮﺑﻮط ﺑﮫ ﺧﺎرﺟﯿﺎن و ﭘﻨﺎھﺠﻮﯾﺎن در ﮐﻨﺘﺮل و دﺳﺘﺎن او اﺳﺖ . ﺑﻄﻮر ﻣﺜﺎل ﻗﺒﻮل، ﻓﺮﺳﺘﺎدن و ﯾﺎ ﺑﺎزﮔﺸﺖ اﺟﺒﺎری ﭘﻨﺎھﺠﻮﯾﺎن در ﻣﺤﺪود اﺳﺖ ﯾﺖ اﺧﺘﯿﺎرات او . ھﻤﭽﻨﯿﻦ او ﺑﻌﻨﻮان وزﯾﺮ ﻣﯿﺘﻮاﻧﺪ در ﺗﻐﯿﯿﺮ ﻗﻮاﻧﯿﻦ در ﮐﻞ آﻟﻤﺎن ﻓﺪرال و ﻧﯿﺰ ﺑﻄﻮر ﻣﺜﺎل در ﻣﻮرد اﻗﺎﻣﺖ، ﻗﺎﻧﻮن ﭘﻨﺎھﺠﻮﯾﯽ و ﻧﯿﺰ ﻣﻘﺪار ﭘﻮﻟﯽ ﮐﮫ ﻣﺎھﯿﺎﻧﮫ ﺑﮫ ﭘﻨﺎھﺠﻮ ﻣﯽ ﺑﺎﯾﺴﺖ داده ﺷﻮد در ﺗﺼﻤﯿﻤﮕﯿﺮی ) در ﮐﻞ آﻟﻤﺎن (ﺑﺎﺷﺪ دﺧﺎﻟﺖ ﮐﺮده و ﺗﺎﺛﯿﺮ ﮔﺬار . و ﻧﮭﺎﯾﺘﺎ اﯾﻦ وزﯾﺮ اﺳﺖ ﮐﮫ اﺟﺎزه ﻣﺎﻧﺪن ﯾﺎ ﺑﺎزﮔﺸﺖ اﺟﺒﺎری ﭘﻨﺎھﺠﻮ را در در ﻣﻮارد ﻣﻮﺳﻮم ﺑﮫ „ﭘﯿﭽﯿﺪه ﻣﻮرد ﺳﺨﺖ و „ﻣﯿﮑﻨﺪ اﻣﻀﺎ . اﮔﺮ ﻣﺎ ﺑﮫ ﻣﺴﺌﻮﻟﯿﻦ ﻣﯿﮕﻮﯾﯿﻢ ﮐﮫ“ ﻣﺎ ﺑﻤﺎﻧﯿﻢ آﻣﺪﯾﻢ ﮐﮫ „! ﺑﻨﺎﺑﺮاﯾﻦ، ﮔﻔﺘﻦ آن ﺑﮫ وزﯾﺮ داﺧﻠﯽ اﯾﺎﻟﺖ، آدرس درﺳﺘﯽ اﺳﺖ )ﻣﯿﺒﺎﺷﺪ ﭼﻮن او درواﻗﻊ ﻣﺴﺌﻮل اﺻﻠﯽ .(
ﻣﺎ ﺗﻤﺎﻣﯽ ﭘﻨﺎھﺠ ﮐﻨﻨﺪ ﻮﯾﺎن را دﻋﻮت ﻣﯿﮑﻨﯿﻢ ﺗﺎ ﺑﯿﺎﯾﻨﺪ و در اﯾﻦ اﻋﺘﺮاﺿﺎت ﺷﺮﮐﺖ . ھﻤﭽﻨﯿﻦ از ﺣﺎﻣﯿﺎن اﯾﻦ ﺣﺮﮐﺖ دﻋﻮت ﻣﯿﮑﻨﯿﻢ ﮐﮫ ﻓﻌﺎﻻﻧﮫ ﺑﮫ ﻣﺎ ﮐﻤﮏ ﮐﻨﻨﺪ.ﻧﯿﺴﺖ ھﻨﻮز ﺗﺎرﯾﺦ دﻗﯿﻖ ﺑﺎزﮔﺸﺎﯾﯽ ﮐﻤﭗ اﻋﺘﺮاﺿﯽ ﺷﮭﺮ ﻣﮕﺪﺑﻮرگ ﻣﺸﺨﺺ . ﺑﻼﻓﺎﺻﻠﮫ ﭘﺲ از اطﻼع ﺗﺎرﯾﺦ و ﻣﺤﻞ دﻗﯿﻖ ﮐﻤﭗ اﻋﺘﺮاﺿﯽ در ﺷﮭﺮ ﻣﮕﺪﺑﻮرگ، ﻣﺎ آن ﮐﺮد را رﺳﺎﻧﮫ ای ﺧﻮاھﯿﻢ .
ﺷﻤﺎ ﻣﯽ ﺗﻮاﻧﯿﺪ ﺑﺎ ﻣﺮاﺟﻌﮫ ﺑﮫ وﺑﮕﺎه ھﺎی ﻣﺎ )زﯾﺮ ﻟﯿﻨﮑﮭﺎی (ﮐﻨﯿﺪ ﺑﺮای اطﻼع ﻣﺮاﺟﻌﮫ .
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ھﻤﭽﻨﯿﻦ ﻣﺎ ﺑﺮای ﻣﺒﺎرزاﺗﻤﺎن ﺑﮫ ﮐﻤﮏ ﻣﺎﻟﯽ ﺷﻤﺎ ﻧﯿﺎزﻣﻨﺪﯾﻢ .ﮐﻨﯿﺪ ﺑﺮای ﮐﻤﮏ ﻣﺎﻟﯽ ﺑﮫ ﻣﺎ ﻣﯿﺘﻮاﻧﯿﺪ از ﺷﻤﺎره ﺑﺎﻧﮑﯽ زﯾﺮ اﺳﺘﻔﺎده
Spendenkonto: Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt e.V. | Sparda Bank Berlin | Kontonummer: 8446270 | BLZ: 120 96597 | Verwendungszweck: Refugee Camp BTF
ﭘﻨﺎھﺠﻮﯾﺎن ﻣﻌﺘﺮض و اﻋﺘﺼﺎب ﻏﺬاﮐﻨﻨﺪﮔﺎن ﺷﮭﺮ ﺑﯿﺘﺮﻓﻠﺪ و ﺣﺎﻣﯿﺎﻧﺸﺎن
٢٠١٣ آﮔﻮﺳﺖ

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Wir sind gekommen um zu bleiben! Der Protest der Flüchtlinge in Sachsen-Anhalt geht weiter! http://refugeeprotestbtf.blogsport.de/2013/09/02/wir-sind-gekommen-um-zu-bleiben-der-protest-der-fluechtlinge-in-sachsen-anhalt-geht-weiter/ http://refugeeprotestbtf.blogsport.de/2013/09/02/wir-sind-gekommen-um-zu-bleiben-der-protest-der-fluechtlinge-in-sachsen-anhalt-geht-weiter/#comments Mon, 02 Sep 2013 10:20:37 +0000 Administrator Allgemein http://refugeeprotestbtf.blogsport.de/2013/09/02/wir-sind-gekommen-um-zu-bleiben-der-protest-der-fluechtlinge-in-sachsen-anhalt-geht-weiter/ Vom 1. bis 29. August 2013 fand das Refugee Protestcamp Bitterfeld statt. Ins Leben gerufen wurde das Camp von Bewohner_innen der sogenannten Gemeinschaftsunterkünfte Friedersdorf und Marke im Landkreis Anhalt-Bitterfeld. Die zentralen Forderung der Protestierenden waren und sind: 1. Die Anerkennung der Asylgründe und ein Bleiberecht! 2. Die Lager Friedersdorf und Marke zu schließen und die katastrophalen Lebensbedingungen dort zu beenden, als auch den Wohnort und die Wohnung frei wählen zu können. 3. Die Abschaffung der Residenzpflicht! 4. Das Recht auf Arbeit und Lernen (Sprache, Berufsausbildung etc.)!

Einige der Campbewohner gingen für insgesamt 16 Tage in den Hungerstreik um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Es war das erste Camp und der erste Protest dieser Art in Sachsen-Anhalt und es wurde einiges erreicht:
Aufgrund der großen und bundesweiten medialen Berichterstattung und des öffentlichen Drucks kamen Gespräche mit den lokalen, politischen Verantwortlichen, wie dem Landrat, dem Chef der Ausländerbehörde und des Sozialamtes als auch der Integrationsbeauftragten von Sachsen-Anhalt zustande um über Verbesserungen der Lebensbedingungen zu verhandeln.
Auch ist es ein großer Erfolg und ein wichtiger Schritt, dass sich einmal mehr Flüchtlinge aus unterschiedlichen Lagern zusammengeschlossen haben um gemeinsam ihre Stimme gegen Ausgrenzung, Isolation und Entrechtung zu erheben.

Wir wollen den Protest nun auf Landesebene tragen und weiterhin beim Innenministerium des Landes Sachsen-Anhalt Druck machen und für die Rechte aller Flüchtlinge zu kämpfen.
Das Innenministerium ist verantwortlich für die Umsetzung und Einhaltung des Flüchtlingsrechts sowie des Ausländer- und Asylrechts. Es kontrolliert die Arbeit der Ausländerbehörden sowie der Zast in Halberstadt. Es erarbeitet Richtlinien, wie z.B. für die Aufnahme, die Unterbringung oder die „Rückführung“, welche für ganz Sachsen-Anhalt gelten. Zudem wirkt das Innenministerium bei Änderungen von Bestimmungen auf Bundesebene wie z. B. dem Aufenthaltsgesetz, dem Asylverfahrensgesetz sowie dem Asylbewerberleistungsgesetz mit. Und zu guter Letzt entscheidet der Innenminister mit seiner Unterschrift über ein Bleiberecht in sogenannten Härtefällen.
Wenn wir also den Verantwortlichen sagen wollen, dass wir gekommen sind um zu bleiben! dann sind wir vor dem Ministerium genau richtig.

Es sind alle Flüchtlinge eingeladen zum Camp zu kommen und sich am Protest zu beteiligen! Auch rufen wir alle Menschen auf, die sich solidarisieren möchten, das Camp aktiv zu unterstützen!
Noch gibt es keinen konkreten Termin und Platz für das Camp. Sobald das Datum und der genaue Ort geklärt ist, werden wir diesen veröffentlichen.

Ihr könnt euch im Internet informieren unter:
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http://antiranetlsa.blogsport.de/

Auch sind wir auf eure finanzielle Unterstützung angewiesen um die Infrastruktur rund um das Camp stemmen zu können. Spendenkonto: Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt e.V. | Sparda Bank Berlin | Kontonummer: 8446270 | BLZ: 120 96597 | Verwendungszweck: Refugee Camp BTF

Die streikenden Asylsuchenden in Bitterfeld und Unterstützr_innen
August 2013

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Aktionstage http://refugeeprotestbtf.blogsport.de/2013/08/26/aktionstage/ http://refugeeprotestbtf.blogsport.de/2013/08/26/aktionstage/#comments Mon, 26 Aug 2013 08:07:54 +0000 Administrator Allgemein http://refugeeprotestbtf.blogsport.de/2013/08/26/aktionstage/

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