Besuch bei der Oberbürgermeisterin

Heute sind wir zur Oberbürgermeisterin Wust gefahren um ihr einen Brief und die Erklärung über unseren Hungerstreik persönlich zu geben.
Frau Wust hat uns empfangen und wir haben mit ihre ein längeres Gespräch geführt in dessen Verlauf uns die Oberbürgermeisterin versicherte das sie uns Flüchtlingen gern helfen wolle, es aber nicht könne. Sie begründete ihre Aussage damit, dass sie keinen Einfluss auf die Lager und auf die Gesetzgebung hätte. Sie versicherte uns das sie uns aber gern im Camp besuchen wolle um mit uns über unsere Situation zu sprechen.
Wir haben das gemacht, um auch sie zu informieren das wir in „ihrer“ Stadt ein Protestcamp begonnen haben und in den Hungerstreik gegangen sind. Wir nehmen nicht an das dies etwas ändern wird und haben das auch nie angenommen.
Der institutionelle Rassismus in Deutschland ist gewollt und soll uns zeigen, dass wir hier nicht willkommen sind. Wir werden weiter kämpfen für unsere Rechte und unsere Forderungen mit Nachdruck in die Öffentlichkeit bringen.